Visualierung Erweiterung Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall, (c) Henning Larsen Architects, München

Erweiterungsbau wird 2026 eröffnet

Die Kunsthalle Würth, von der Adolf Würth GmbH & Co. KG getragen, plant eine umfassende Erweiterung nach Entwürfen des Architekturbüros Henning Larsen München, die zum 25jährigen Jubiläum 2026 abgeschlossen werden soll.

 

Das Architekturbüro hatte bereits 2001 beim Neubau ein Gespür dafür bewiesen eine gelungene Symbiose aus Alt und Neu zu schaffen. Die Erweiterung der Kunsthalle Würth folgt dem Grundsatz von Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth „Wachstum ist Leben und Lebendigkeit“, mit weiteren 600 m² Ausstellungsfläche, wodurch die Sammlung Würth auch in Schwäbisch Hall ihren Standort weiter stärkt. Ein neuer Rundgang durch das Haus ermöglicht Besucherinnen und Besuchern eine bessere Orientierung.

 

Außerdem entsteht der Willkommensbereich mit Museumsshop neu und das Café wird modernisiert und erweitert als Anpassung an das hohe Besucheraufkommen von bis zu 250.000 Besucherinnen und Besuchern pro Jahr.

 

Der Erweiterungsbau umfasst neben Büro- und Depotflächen ebenfalls einen modernen Workshopraum für kreativ-praktische Angebote, die das klassische Vermittlungsprogramm ergänzen. Dafür wurde bereits im Jahr 2013 das Gelände rund um die Kunsthalle Würth arrondiert.

 

Die komplexe Baumaßnahme, nicht zuletzt aufgrund der eng bebauten Innenstadtlage, einschließlich einiger Sanierungsarbeiten im Bestand werden nach intensiver Planung voraussichtlich bis 2026 realisiert werden können.

 

Anregendes Kabinettprogramm während der Umbauzeit

 

Nach „Rosenrot, Grasgrün, Quittengelb. Pflanzengeheimnisse in der Sammlung Würth“ werden ab 17. November 2023 im Adolf Würth Saal und im bisherigen Empfangsbereich Kabinettausstellungen auf Sammlungsbasis wie gewohnt bei freiem Eintritt präsentiert. Aufgrund der notwendigen technischen Anpassungen sind zwei kürzere Schließzeiten der Ausstellungsflächen der Kunsthalle Würth geplant zunächst im Frühjahr 2024 für wenige Monate. Besucherinnen und Besucher sind bei diesen kleineren Kabinettausstellungen sowie beim Verweilen im Kunstshop Würth und der Cafeteria, die geöffnet bleiben, willkommen.

 

Über fünf Millionen Besucherinnen und Besucher seit 2001

 

Die vom dänischen Architekten Henning Larsen raffiniert in die Altstadt der Schwäbisch Haller Katharinenvorstadt integrierte Kunsthalle Würth wurde im Mai 2001 im Beisein vieler prominenter Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur mit großem Publikum eröffnet. Seither wurden in dem zeitlosen Bau 49 Ausstellungen der Sammlung Würth gezeigt. Mehr als fünf Millionen Besucherinnen und Besucher konnten begrüßt werden. Das in drei Jahren erbaute Haus wurde schnell eines der erfolgreichsten privaten Museen in Deutschland und kultureller Anziehungspunkt in der Stadt Schwäbisch Hall. Bereits nach der ersten baulichen Erweiterung durch den Erwerb des Sudhauses entfaltete die Kunsthalle Würth mit ihren neuen Räumlichkeiten ab 2004 im Untergeschoss noch mehr Potential für die kontinuierlich wachsende Sammlung Würth. Trägerin ist die Adolf Würth GmbH & Co. KG. Die Sammlung Würth umfasste 2001 rund 6000 Kunstwerke, inzwischen sind es rund 20.000 Arbeiten.

Areal Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall

Areal der Kunsthalle Würth Schwäbisch Hall mit den Erweiterungsbauten (rot) © Henning Larsen Architects, München

Visualisierung des zukünftigen Kunsthallen Areals bei Tag

Visualisierung des zukünftigen Kunsthallen Areals bei Tag © Henning Larsen Architects, München

Visualisierung des zukünftigen Kunsthallen Areals bei Nacht

Visualisierung des zukünftigen Kunsthallen Areals bei Nacht © Henning Larsen Architects, München

Visualierung Erweiterung Kunsthalle Würth

Visualierung Erweiterung Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall ©Henning Larsen Architects, München

Sammlung Würth