13. Robert-Jacobsen-Preis

30.10.2019, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr


Preisverleihung an Eva Rothschild

Die irische Bildhauerin Eva Rothschild, die in London lebt und arbeitet, erhält den 13. Robert-Jacobsen-Preis der Stiftung Würth. Der Preis, der Bildhauer der mittleren Generation auszeichnet, ist mit 25.000 Euro dotiert. „Eva Rothschilds Arbeiten treten in einen direkten dynamischen Dialog mit dem Betrachter“, heißt es in der Begründung der Jury des Robert-Jacobsen-Preises. Ihre grafische, lineare Formensprache erinnere zunächst an die Minimal Art der 1960er- und 1970er-Jahre, die sie jedoch mit kompositorischer Klarheit und Strenge fortführe. „Der Bildhauerin gelingt es mit ihrem Werk, neue Impulse für die Skulptur und Plastik zu setzen.“ Eva Rothschild vertritt Irland 2019 auf der 58. Biennale in Venedig.

In Rothschilds Objektwelt treffen Elemente wie Kreis, Kugel, Quadrat oder Linie auf die bedeutungsvolle Aura der verschiedenen Materialien, mit denen sie arbeitet – Metall, Plexiglas, Holz, Leder oder Papier. Oft wirken die Arbeiten robust und fragil zugleich. Sie lotet geschlossene Architekturen genau wie Außenbereiche aus. Dabei setzt Rothschild nie eine monolithische Plastik in den Raum, sondern lässt ihre Arbeiten immer auf die spezifische Umgebung reagieren. Die Preisverleihung wird von einer kleinen Werkschau im Museum Würth begleitet.

Eine Kooperation der Stiftung Würth und der Adolf Würth GmbH & Co. KG.

Eintritt frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter museum@wuerth.com.

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