Ausstellungsvorschau

Siegfried Anzinger.
Sammlung Würth und Leihgaben
Januar - Herbst 2019

Wer traut sich das noch? Heute so zu malen, wie die Alten Meister es taten. Heute noch so »typisch österreichisch« zu malen, wie der Hochbarock es Malern vom Nötscher Kreis bis Maria Lassnig eingeimpft hat, in Eiscremefarben! (Almuth Spiegler, Kunstkritikerin)

Mit einer umfangreichen Einzelausstellung würdigt das Museum Würth Siegfried Anzinger, einen der universalsten Künstler seiner Generation. Seit den 1980er-Jahren in zahlreichen Ausstellungen wie der documenta 7 in Kassel oder der Biennale di Venezia gefeiert, und seit 1997 als Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf lehrend, ist der 1953 im oberösterreichischen Weyer geborene Wahlkölner mit rund 150 Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen aus unterschiedlichen Werkphasen in der Sammlung Würth vertreten. Im Kontext der Ausstellung wird dieser Bestand nun erstmals in Gänze der Öffentlichkeit präsentiert.

In enger Kooperation mit dem Künstler und unter Einbezug zahlreicher Leihgaben aus seinem Atelier folgt die Ausstellung Haupt- und Nebenwegen des vielseitigen Werks, das sich sinnlich, komplex, spannungsvoll, spielerisch und zerrissen zugleich zeigt.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Swiridoff Verlag.

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