Präsentation zum 13. Robert-Jacobsen-Preis

Rothschild

Eva Rothschild

13. Robert-Jacobsen-Preis
der Stiftung Würth 2018/19

Skulptur als Unterbrechung des Raumes
Drei Neuerwerbungen der Sammlung Würth

»Eva Rothschilds Arbeiten treten in einen direkten dynamischen Dialog mit dem Betrachter«, heißt es in der Begründung der Jury des Robert-Jacobsen-Preises 2018/19. Ihre grafische Formensprache erinnert zunächst an die Minimal Art der 1960er- und 1970er-Jahre, die sie mit kompositorischer Klarheit und Strenge fortführt.

Die irische Bildhauerin Eva Rothschild (*1971 in Dublin) erhält am 30. Oktober 2019 den 13. Robert-Jacobsen-Preis der Stiftung Würth, der alle zwei Jahre an zeitgenössische Bildhauerinnen und Bildhauer vergeben wird.

In Rothschilds Objektwelt treffen geometrische Grundformen wie Kreis, Quadrat oder Linie auf einen überraschenden Materialmix aus Metall, Plexiglas, Holz, Leder, Papier und Verbundstoffen. In Kombination mit der Stark- und Signalfarbigkeit wirken ihre Arbeiten robust und fragil zugleich, fesseln das Auge der Betrachtenden, verwirren es, spielen mit ihm – eine Parallele zur Herangehensweise des dänischen Bildhauers Robert Jacobsen, Namensgeber dieses Preises. Sein Werkkomplex rhythmisiert den Vorplatz von Firmenzentrale und Museum Würth in Künzelsau-Gaisbach. Unabhängig davon, ob im öffentlichen Raum oder im klassischen Ausstellungsbereich – Rothschilds wie Jacobsens Arbeiten laden die Betrachtenden auf eine spannungsgeladene Reise ein, eine Unterbrechung des Raumes.

Im Museum Würth ist anlässlich der Preisverleihung eine Präsentation mit Neuerwerbungen von Eva Rothschilds Werken in der Sammlung Würth zu sehen.

Zur Preisverleihung erscheint eine Broschüre zur Künstlerin im Swiridoff Verlag, Künzelsau.

Flyer zum Download