Öffentliche Themenführung

14.09.2018, 16:00 Uhr - 17:00 Uhr


Leibliche Kommunikation Künstlerische Selbstexperimente werden zur neuen Ausdrucksform

Dem modernen Körperbewusstsein, das den idealtypisch geformten und gestählten Körper einerseits zum Statussymbol erhebt, ihn andererseits aber auch als mehr oder minder ersetzbare »Prothese« betrachtet, antworten Künstler seit den 1960er-Jahren mit künstlerischen Verweisen auf den Leib. Jenem merkwürdigen Ding, das nicht vollständig im rein physischen Körperverständnis aufgeht (Edmund Husserl), sondern aufs Engste mit der Kategorie unserer Empfindung verbunden ist.

Zur bevorzugten Farbpalette von der Österreicherin Maria Lassnig gehörten zum Beispiel nicht Rot, Gelb oder Blau, sondern Gedankenfarben, Geruchsfarben, Krebsangstfarben und so fort. Und der Belgier Jan Fabre thematisiert seine Schlaflosigkeit.

16 Uhr
Teilnahmegebühr € 6,-- pro Person
Anmeldung erforderlich per E-Mail an: kunsthalle@wuerth.com

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